Religiöse Gesellschaft der Freunde

JV 2011

Jahresversammlung 2011

Unser Name, Religiöse Gesellschaft der Freunde, lässt vermuten, dass wir uns nicht nur wie die frühen Quäker als Freunde in der Wahrheit sehen, sondern auch als eine Gesellschaft von Freunden, die die Freundschaft hoch schätzen und ihren Wert für das religiöse Leben erkennen.

In unseren engen Beziehungen wie in der größeren Gemeinschaft der Andachtsgruppe kann Offenheit miteinander uns für den Heiligen Geist aufgeschlossen machen und uns befähigen, “Das von Gott” in unseren eigenen Herzen und in denen unserer Freunde anzuerkennen.

Quäker Glaube & Wirken, 1994

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„Die Quäkerhilfe brachte die Liebe“

Quäkerspeisung in Freiburg, Bild: privat, Badische Zeitung

In Freiburg wurde heute eine Tafel zum Gedenken an die „Quäkerspeisung“ nach dem zweiten Weltkrieg enthüllt.

Ab 1946 versorgten die Schweizer Caritas und das US-amerikanische Quäker-Hilfswerk „American Friends Service Committee“ (AFSC) die Menschen im vom Krieg stark zerstörten Freiburg mit Lebensmitteln, Kleidern und Medikamenten. Von den damals für diesen Zweck errichteten „Quäkerbaracken“ ist nur noch eine Hütte erhalten, an der die Gedenktafel angebracht wurde.

Die Badische Zeitung berichtet unter dem Titel „Die Quäkerhilfe brachte die Liebe“ über den letzten Überlebenden des damaligen AFSC-Einsatzes. Delbert Barley ist heute 94 Jahre alt und lebt in der Nähe von Karlsruhe. Der vollständige Artikel findet sich auf badische-zeitung.de .

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Im Sein sein

Visser ‘t Hooft Haus

Visser ‘t Hooft Haus

Unser nächstes Stille-Retreat „Im Sein sein“ wird vom 28. Juni bis 3. Juli 2012 in Imshausen bei Bebra stattfinden. Wie in den vergangen Jahren werden wir im Visser ‘t Hooft Haus der Stiftung Adam von Trott wohnen und auch gemeinsam kochen. Neben der täglichen Andacht wird viel Raum sein zum Schweigen,  zum Lesen, Schreiben, Wandern, Malen, …

Es sind alle herzlich eingeladen, die sich nach einer ausgedehnten Stille in guter Gemeinschaft sehnen. Weiterlesen

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Wie kann ich Gott erfahren? – Kontemplation als Weg zu Gott

Das Wort Kontemplation (von lateinisch contemplari = schauen) wird nicht einheitlich verwendet. Es kann das Gleiche bedeuten wie Meditation oder Betrachtung und meint dann oft ein Meditieren über etwas. Ursprünglich aber bezeichnet es eine ungegenständliche Form des Betens. Kontemplation ist dann mehr ein Zustand des Empfangens als des aktiven Tuns. Dieser Zustand kann aber im Grunde nicht gelehrt, sondern nur geweckt werden. Kontemplation kann unsere Antwort sein auf die sanfte, liebende, leidenschaftliche Einladung Gottes, ihn in unserem Herzen zu erfahren.

Am Mittwoch, 18. April 2012, ab 19 Uhr werden wir diese besondere Form des Gebets kennenlernen und erfahren, wie es praktiziert werden kann.

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Einladung zur “Woche der Brüderlichkeit”

Denkmal Kindertransporte Berlin, Bild: w:de:Frank Meisler, CC BY-SA-3.0

Im März findet zum 60. Mal die “Woche der Brüderlichkeit” der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) in Berlin statt. Im Rahmen dieses Programms laden die Berliner Quäker zu einem Diskussionsabend unter dem Titel “Die Kindertransporte (1938/39) und die Quäker” am Mittwoch, 21. März 2012, Beginn 19.00 Uhr herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Quäkerbüro in der Planckstraße 20 in Berlin statt.

Was führte nach der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 zu den Kindertransporten? Welchen Anteil daran hatten die Quäker in Großbritannien? Welche Rolle spielte hierbei das Internationale Büro der Quäker in Berlin? Die Zeitzeugin Gisela Faust berichtet aus ihren Erinnerungen und nimmt zu diesen und weiteren Fragen Stellung.

Fast 10.000 Kinder konnten durch die Kindertransporte von Dezember 1938 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 vor dem Holocaust gerettet werden. Nach den Novemberpogromen 1938 gegen die jüdische Bevölkerung wurden sie mit Zügen und Schiffen aus Nazi-Deutschland nach Großbritannien gebracht. Die meisten der geretteten Kinder sahen ihre Eltern nie wieder, viele waren die Einzigen ihrer Familie, die den Holocaust überlebten.

Einladung zum Ausdrucken

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“Vier Tage Marsch bei Schnee und Regen …”

Bild: Hamburger Abendblatt

Am 15. April 1960 liefen Helga und Konrad Tempel in Hamburg-Harburg los, um auf ihrem Weg in die Lüneburger Heide gegen atomare Aufrüstung und für den Frieden zu demonstrieren. Die beiden Quäker aus Ahrensburg organisierten den ersten Ostermarsch in Deutschland. ”Wir wollten normal und bürgerlich aussehen, um es den Leuten leicht zu machen, sich einzureihen”, sagt Helga Tempel im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt.

“Sit-ins” gehört genau so zu ihrem Wortschatz wie “Hearings” oder “Early Warning”. Das Demonstrations-Vokabular hat Helga Tempel auch auf Englisch verinnerlicht. Das wundert nicht, wenn man erfährt, dass sie zeitweise auch als Korrespondentin für die Londoner “Peace News” schrieb. Helga Tempel berichtete auf Englisch über die Geschehnisse in Deutschland.

Der vollständige Artikel über das Friedens-Engagement der Quäker Helga Tempel und ihres Mannes Konrad findet sich auf der Seite des Hamburger Abendblatts unter abendblatt.de .

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Bezirksversammlung in Hirschluch

Haus der Stille 2009

vor dem Haus der Stille 2009

Die Berliner Gruppe der Quäker gehört zum Bezirk Ost der deutschen Jahresversammlung. Die erste der drei diesjährigen Bezirksversammlungen findet vom 27. bis 29. Januar in Hirschluch statt. An diesem Wochenende wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, wie wir ein friedlicheres Zusammenleben im Alltag gestalten können.

Nach einem einführenden Gespräch am Freitagabend wird es am Samstag ein Referat zum Thema „Gastfreundschaft mit Muslimen“ geben. Eine Quäkerin wird über ihre persönlichen Erfahrungen in der Begegnung mit Muslimen berichten; Thema wird auch deren Umgang mit Vorurteilen gegenüber dem Islam sein. Anschließend wollen wir darüber ins Gespräch kommen, welche Folgen aus den derzeitigen Debatten über Muslime erwachsen.

Am Samstagnachmittag laden wir zu einem Gespräch über das Verhältnis von persönlicher Freiheit zu den Verlockungen von Macht und Konsum, sowie der Suche nach einem Leben für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein.

Am Sonntag wollen wir uns mit dem Thema „Schule und Militär“ auseinandersetzen. Weiterlesen

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